Der Prinzipienbrecher

Lange wusste ich nicht, welches Pseudonym ich meinem guten Freund Fortunato (https://fortunato108.wordpress.com) geben wollte, nach heute jedoch weiss ich es: er ist der Prinzipienbrecher. Wie’s kommt? Ich denke, unsere letzte Begegnung beschreibt das ganz gut.

Seit einem knappen Monat wohne ich in meiner Wohngemeinschaft und der Prinzipenbrecher ist mich nun schon zum zweiten Mal besuchen gekommen. Kurz nach neun Uhr Abends holte ich ihn letzten Freitag von der Bushaltestelle ab. Es ist lustig, wie sehr ich mich jedes mal wieder freue, ihn zu sehen, jedoch nach den Treffen mit dem Abstand gut klarkomme. Da kam er nun lässig über den Fussgängerstreifen geschlendert und kaum war er auf meiner Seite angekommen, waren wir schon in innige Küsse versunken. Ich will nicht sagen, dass es nicht viele gute Küsser gibt, aber es gibt meiner bescheidenen empirischen Studie nach eindeutig nicht viele Leute, mit denen die Kusschemie stimmt. Bei ihm stimmt da alles, da will ich am liebsten gar nicht mehr aufhören.

So gingen wir also Hand in Hand zu meiner Wohnung, plaudernd, nicht ohne uns ab und an gegenseitig vom Gehen abzulenken. Beinahe wären wir schon in einer etwas ruhigeren Gasse übereinander hergefallen, konnten uns aber gerade noch zurückhalten, bis wir in meinem Zimmer waren. Die Zeit war so intensiv gefüllt, dass ich über die Stunden wohl einen Roman füllen könnte, deshalb werde ich mich auf einige besonders eindrückliche Momente beschränken.

In der Wohnung angekommen wollte ich ihm ein Glas Wasser anbieten, jedoch kam ich nicht allzu weit, weil wir kaum die Tür hinter uns geschlossen schon wieder in tiefe Küsse versunken waren und seine Hand unter meinem Rock forschte. Ich schaffte es aber, mich loszureissen, und ging in die Küche, wohin er mir folgte. Ich versuchte, uns Wasser einzuschenken, während er mich von hinten umarmte, meinen Nacken küsste und in mein Ohrläppchen biss. Das jagt mir jedes Mal wieder wohlige Schauer durch den Körper.

Irgendwie hatten wir es samt Wasser dann doch noch ins Zimmer geschafft. Dort ging ich auf die Knie, um seinen Schwanz zu blasen. Ich mache das unglaublich gerne, und ihm ist Freude und Genuss dann immer so ins Gesicht geschrieben, dass das bei mir unten auch gut Wirkung zeigt. Wird dann meine devote Seite noch angesprochen indem er mir mit beiden Händen an meinem Hinterkopf tief in den Hals stösst, bin ich komplett selig. Ein wunderbarer Einstieg in ein tolles Wochenende.

Obwohl ich schon sehr zu hartem Sex tendiere, gibt es Momente, in denen ich es sanfter mag. Und da war so einer. Ich sass auf ihm, ritt ihn eine ganze Weile lang, liess die Hüften kreisen, vor und zurück, lehnte mich von Zeit zu Zeit für einen Kuss nach vorne, verschnaufte, während er von unten in mich rein stiess – sanfte wellenhafte Stimulation. Ab und zu ein kleiner Schmerzimplus wie ein harter Griff an den Hintern oder das Zurückstrecken meines Nackens am Haarschopf, ansonsten sanftes Wiegen. Ich verschnaufte ein wenig auf ihm, wir bewegten uns nicht, er war noch immer in mir. Er kraulte meinen Rücken, die kleine Katze in mir schnurrte. Das ist Zufriedenheit.

In der Küche kochte ich uns eine Tasse Kaffee. Er schlug vor, nach unten zu gehen, damit er dabei noch eine Zigarette rauchen konnte. Vor dem Haus empfing uns die frische Abendluft. Wir setzten uns auf eine Mauer und genossen die Nacht. Unsere Gespräche haben wir immer wieder mit Küssen unterbrochen. „Ich würde Dich jetzt wahnsinnig gerne in die dunkle Ecke da hinten entführen“ raunte er mir ins Ohr. Das gefiel mir. Auf solche Ankündigungen spreche ich ja wahnsinnig gut an. Aber diese dunkle Ecke vor meinem Wohnhaus war mir dann doch etwas zu öffentlich und zumal nach da hinten erst gerade ein Dachs verschwunden war, erzählte ich ihm von einem kleinen Wäldchen, das ich in der Nähe entdeckt hatte. Ein Blick reichte aus. Wir stellten unsere Tassen auf den Boden und gingen los. Im Wäldchen gingen wir nur ein paas Schritte weit, da es wirklich stockdunkel war. Ich bliess seinen Schwanz. Er hiess mich auf den Boden knien und drang mit Zunge und Fingern in meine Löcher ein. Er trieb seinen Schwanz in mein Arschloch, seinen Arm um meinen Hals geschlungen. Mein Stöhnen war kehlig, ich bekam genau im richtigen Mass zu wenig Luft und er fickte mich tief, bis er in mich reinspritzte. Wir brachen in euphorisches Lachen aus, konnten gar nicht mehr aufhören. Stolpernd und grinsend machten wir uns auf den Rückweg, und dies sollte für heute noch nicht alles sein.

In meinem Zimmer war es völlig dunkel. Er zog seinen Gürtel aus, ich wusste, was jetzt folgen würde. Er zog meine Arme hinter meinen Rücken und zurrte sie fest zusammen. Prüfte auch noch nach, ob ich ja nicht entkommen könne. Ich war bereits voller Vorfreude und Anspannung. Er befahl mir, mich vornüber zu beugen. Ich tat brav, wie geheissen. Ein heftiger Schlag auf den Arsch folgte. Ein kleiner Schrei entwich meinen Lippen, ich fuhr instinktiv hoch. „Na, na, na, so gehört sich das nicht.“ Er kniff in meine Nippel, drehte sie zwischen seinen Fingern, ich beugte mich wieder vornüber, bereit, den nächsten Schlag zu empfangen. „Knie Dich hin!“ Ich ging auf die Knie. Er drückte meinen Rücken nach vorne, ich wusste genau, wie sehr er auf die Position steht. Da war ich also, auf den Knien, den Arsch weit in die Luft gestreckt, die Arme hinter dem Rücken festgezurrt nur auf mein Gesicht gestützt. Er trieb seine Finger in mich hinein, sog meine Feuchtigkeit auf, biss immer wieder zu, schlug zu, ich konnte nicht mehr, sackte ab. Er hielt sofort inne. „Hoch!“ sagte er in einem ernsthaften Ton. Das war was Neues, diese Stimmlage kannte ich noch nicht. Ich kam seiner Forderung aus Überraschung nicht gleich nach, also wiederholte er es nochmals „Hoch!“ und untermauerte seine Worte mit einem schmerzhaften Kniff in meine Nippel. Ich robbte mich wieder hoch sodass ich ihm meinen Arsch präsentierte. Ich war schon förmlich am Auslaufen, diese neue Spielform gefiel mir. Diese Momente, in denen Grenzen ausgelotet werden, sind doch immer die besten.

Für eine nächtliche Schüssel Conflakes fanden wir uns wieder in der Küche ein. Essen schmeckt nie besser als nach einer durchvögelten Nacht. Ich setzte mich auf seinen Schoss, er umfasste meinen Hals eng mit seinem Arm, schnürte mir die Luft ab, und drang mit zwei Fingern in mich ein. Er fingerte mich heftig und ich hoffte, dass meine Mitbewohnerin nicht plötzlich in die Küche kommen würde. Etwas taumelnd stand ich auf, um das Geschirr abzuspülen. Er stand hinter mir, griff an meinen Hintern, biss in meinen Nacken, meine Ohren. Ich war zu abgelenkt, um dem Abwasch weiter nachzugehen. „Wieso hörst Du denn auf?“ meinte er grinsend. Ich neckte ihn, dass dies nun doch etwas sexistisch sei. Gestört fühlte ich mich jedoch keinesfalls davon. 😀 Sein Finger wanderte in mein Arschloch. Ein Blick entschied alles, es sollte nochmals Anal sein. Ich wollte mich vor lauter Geilheit schon über die Küchentheke beugen, ohne daran zu denken, dass die Küche doch sehr einsichtig war und wir den Leuten im Wohnhaus gegenüber einen netten Anblick geboten hätten. Zum Glück hatte er etwas mehr Verstand und bugsierte mich ins Schlafzimmer.

Es war gegen drei Uhr. Ich lag auf dem Rücken, meine Beine ruhten auf seinen Schultern. „Bereit?“ fragte er mich. Ich nickte. Krallte mich im Kissen fest. Und schon ging es los. Er fickte mich hart. So hart, dass es an der Grenze zur Überforderung war. Schmerz, Intensität, Sorge wegen der Geräuschkulisse und so viel Lust. Mit seinem ganzen Gewicht rammte er seinen Schwanz in mich rein, füllte mich komplett aus. Ich musste in ein Kissen beissen, um nicht das ganze Haus wachzuschreien. Tränen stiegen in meine Augen, verdammt, war das gut. Er hielt inne, liess uns verschnaufen. „Runde zwei?“ sagte er, und grinste mich an. Ich nickte ergeben und er vögelte mich wie ein Wahnsinniger. Ich fiel beinahe in Trance, mir wurde schwindelig, alles kribbelte. Kurze Pause, bevor er mit dem Gesicht zwischen meine Beine sank. Mit zwei Fingern drang er tief in mich ein, stimulierte meinen empfindlichsten Punkt, während er sich mit der Zunge meiner Klitoris widmete. Das war alles so intensiv, ich wollte ihn kurz wegschieben, gab dann aber ohnmächtig nach – zum Glück. Denn plötzlich wurde mir bewusst, dass es heute klappen würde. Ohne es recht zu merken glitt ich hinein in den Orgasmus, spürte, wie ein Schwall an Ejakulat aus mir rausquoll, Erleichterung. Das muss ewig her gewesen sein. Glücklich, entspannt und mit geschlossenen Augen lag ich da. Das war mal wieder bitter nötig. Meine mentale Orgasmus-Blockade schien gelöst. Aneinandergekuschelt schliefen wir gegen Morgen ein. Wie gewohnt wachte ich oft auf und freute mich jedes mal aufs Neue, mich in seiner warmen Umarmung wiederzufinden.

Nach einem Kaffee und einer gemeinsamen Dusche überkam uns gegen 17 Uhr langsam aber sicher der Hunger. So gingen wir zur S-Bahn-Station, um in die Innenstadt zu fahren. Ich war ja früher eher vorsichtig, was Sexualität und Öffentlichkeit angeht. Mit ihm jedoch knutschte ich mich durch die Stadt, vögelte in Kellerabgängen in ruhigen Wohnquartieren und in Wäldchen mitten in der Nacht. So hatten wir auch für heute was vor. Nach einem ordentlichen Fressgelage spazierten wir durch die Strassen, bis wir zu einer ruhigen Ecke kamen, wo eine Treppe von der Altstadt runter zu einer Hauptstrasse und zum Fluss führte. Da oben, an die Mauer gelehnt und zum Fluss blickend, begann unser nächstes Abenteuer. Er liess seine Hand unter mein Shirt wandern, wie so oft war ich ohne BH unterwegs, so hatte er leichtes Spiel. Er kniff mich ziemlich heftig in die Nippel – er weiss genau, wie sehr ich auf Schmerz reagiere. Seine Hand wanderte unter mein Höschen und er freute sich diebisch darüber, was sich da bereits getan hatte. Ich griff in seine Hose und massierte seinen Schwanz. „Zieh Dein Höschen aus“ bat er mich. Oha, das war neu. Aber wieso auch nicht. Mein schwarzer Spitzenslip hing mir bereits in den Knien, als ein Mann die Treppe hochkam, an der wir standen. Er schnallte sofort, was los war, und stellte sich natürlich ganz zufällig in eine Ecke und begann eine Zigarette zu rauchen. Wir hielten inne, bis er weg war, und mein Höschen wanderte in die Hosentasche des Prinzipienbrechers.

Wir waren mal wieder auf der Suche nach ruhigen Plätzen und wurden auch prompt fündig. In einer Tiefgarage fielen wir übereinander her. Zunächst fingerte er mich in einer ruhigeren Ecke des 1. UGs. Die eine Hand fixierte er über meinem Kopf an der Wand, mit der anderen stützte ich mich ab. Wieder drang er tief in mich ein, rieb meinen G-Punkt – ich wusste, wo er hinwollte, aber beim Gedanken in die Tiefgarage zu spritzen wurde mir unwohl, zumal ich Flecken auf meinem Rock fürchtete, also hies ich ihn innehalten. Hier war zu viel los, hier konnte man sich nicht entspannen. Wir entschlossen uns also, ein paar Stockwerke tiefer weiterzufahren.

Im 5. UG war auf dem ganzen Stockwerk nur ein Auto, hier hatten wir unsere Ruhe. Ich kniete mich vor ihm hin, empfing seinen Schwanz mit dem Mund. Er kannte mich nur zu gut, nahm meine Arme und drückte sie über mir gegen die Wand. Freihändig bliess ich seinen Schwanz, bzw. liess ich mich viel eher in den Mund ficken. Speichel ronn an meinem Kinn runter, ich wollte ihn wegwischen, aber meine Hände gehörten ihm. Unser selbsterklärtes Ziel war es, das Anal-Abenteuer im Wäldchen zu toppen. So stützte ich mich also gegen die Wand mit dem Rücken zu ihm, und streckte ihm meinen Arsch entgegen. Er packte meinen Hals und zog mich ins Hohlkreuz, während er mich in den Arsch fickte. Zuerst konnte ich mich noch zurückhalten, doch dann entwich ein Stöhnen, viel eher schon ein Schrei meinem Mund. Oh Gott, wie weit das in der Tiefgarage hallte. „Las es raus!“ meinte er, und ich hätte es auch gar nicht mehr zurückhalten können.

Hand in Hand, zufrieden grinsend und müde machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Ich begleitete ihn noch aufs Gleis, wo wir Schwierigkeiten hatten, uns aus Küssen und Umarmungen zu lösen. Als sein Zug dann einfuhr gingen wir trotzdem auseinander, und er meinte noch zu mir, dass er das Höschen selbstverständlich behalten würde. Ich wünschte ihm grinsend viel Spass damit, ein letzter Kuss, ein Winken, ein Hauch von Schwermut. Bis bald, mein Freund, ich habe noch ein paar Prinzipien, die es zu brechen gilt!

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2 Gedanken zu “Der Prinzipienbrecher

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