Ein Straucheln

Diese Tage, an denen man am Morgen beim Kaffee kochen schon eine merkwürdige Schwere wahrnimmt, an denen man sich komplett absurd fühlt. Diese Tage, an denen man sich zurück in den Uterus wünscht, schwebend in wässriger Wärme. Diese Tage, an denen man sich in sein 16-jähriges Ich mit Sinnkrise zurückversetzt fühlt.

Und danach bricht die Wut herein. Auf sie, auf den alten Sack unter der Erde, auf ihn, auf mich. Rennen, nur noch rennen bis zur Erschöpfung. Und danach bin ich wieder sanft, dann geht’s wieder. Dann fühle ich mich wieder stark, bereit, es als interessante Aufgabe zu sehen, was auch immer mir das Leben hinwirft.

Ich freue mich auf den Sommer. Die Reise nach Berlin und in die Slowakei, die ich mit meiner Schwester unternehmen werde. Die Reise nach Wien und Rumänien mit einem der liebsten Menschen, die den Weg in mein Leben gefunden haben. Die bunten Sommerabende, die ich mit meinen Freunden verbringen werde. Das Schreiben, es fehlte mir, nun habe ich wieder Elan dazu (bin sogar an einer Kurzgeschichte im Moment; der erste Teil landet bald auch hier). Und die letzten Wochen, in denen uns nur eine Zugfahrt trennt, bevor die räumliche Distanz einen Stolperstein auf den Weg wirft. Mit einer Träne im Auge freue ich mich für Dich, wünsche Dir nur das Beste, freue mich, dass man zueinander gefunden hat, und bin gespannt, was die Zukunft birgt.

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