Der Prinzipienbrecher – Mehr geht immer.

Der Prinzipienbrecher war wieder zu Besuch. Vorletzten Samstag machte ich mich frisch aus der Dusche auf den Weg zur Bahnstation, um ihn abzuholen. Natürlich hätte er inzwischen auch selbst zu mir gefunden, ich mag jedoch diese Begrüssungen fernab meiner Mitbewohnerin. Da ging ich also noch eine Nachricht an meine Schwester tippend die Strasse entlang und erkannte deshalb erst gar nicht, wer mir da entgegenkam. Es war der Prinzipienbrecher, der eine Bahn früher als angekündigt erwischt hatte. Als er mich erblickte lächelte er, schnippte seine Zigarette weg und hob mich in seiner Umarmung in die Luft, aufs Neue waren wir in innige Küsse versunken. Vor ihm ging ich die Treppe zu meinem Appartement hoch, er immer ein paar Stufen hinter mir, um einen guten Ausblick zu haben. Seine Hand wanderte zwischen meine Beine, wo sich langsam auch schon eine gewisse Wärme sammelte. Wir schafften es dann doch noch ins Zimmer, wo wir gleich übereinander herfielen. Gewohnt fragmentarisch werde ich ein paar Szenen des Wochenendes festhalten.

Wir standen vor dem Spiegel im Halbdunkeln, sein linker Arm um meinen Hals geschlungen. Meine Hände waren bereits hinter meinem Rücken gefesselt. Ein paar Schmerzimpulse an meiner Brust, klatschende Schläge auf meinen Hintern, stechendes Beissen ins Ohrläppchen. Er drang mit seinen Fingern tief in mich ein. „Bleib da stehen“ befahl er mir. Er werkelte im hinteren Teil des Zimmers rum, ich drehte meinen Oberkörper nach hinten um zu sehen, dass er in meiner Spielschublade forschte. „Hab ich Dir erlaubt, nach hinten zu schauen?“ Schnell drehte ich mich wieder, ich wusste, dass er nicht zögern würde, mich für meine Ungehorsam zu bestrafen.  Er nahm meinen Tanga vom Boden, stopfte ihn mir komplett in den Mund, band ihn mit einem Stoffband fest. „So kannst Du Dich etwas gehen lassen“, sagte er, mich fest am Kiefer packend und zu sich drehend. Er setzte mich auf den Ohrensessel, die Beine über die Lehnen gelegt, breit gespreizt. Mit jedem Schmerzimpuls spürte ich, wie die Wärme mehr aus mir rausquoll. Er erlöste mich, fickte mich hart, trieb mit dem ganzen Arm seine Finger bis zum Anschlag rein. Ich war froh um meinem Knebel, hätte ich zweifelsohne ansonsten die Nachbarn an unserem Spiel teilhaben lassen. Das Seil war ob der Vibrationen runtergerutscht. Er zog den Slip aus meinem Mund, welcher inzwischen staubtrocken war. Er holte die Wasserflasche, ich öffnete den Mund, er goss etwas Wasser hinein, ich schluckte. Öffnete den Mund wieder, ich wollte mehr. Er goss immer weiter, ich vergass zu schlucken, kühles Wasser floss über meinen Körper, er lachte herzlich. Das runtergerutschte Band wusste er gut zu nutzen. Er zog es um meinen Hals, immer enger, während er mich weiterfickte. Ich japste nach Luft, aber sie kam nicht. Mir wurde schwindelig, ich glaube, ich war kurz weg, da erlöste er mich. Ich geriet in Ekstase, sog die Luft in tiefen Zügen ein, ich wollte mehr. Ein paarmal noch zog er die Schnur eng um meinen Hals, das Adrenalin schoss in meine Blutbahn. Lächelnd denke ich beim Schreiben an mein zwei Jahre jüngeres Ich. Spielchen beim Sex mit verminderter Luftzufuhr? Niemals. Viel zu gefährlich. Was hätte ich nur verpasst.

Er war erschöpft, kein Wunder. Er sollte etwas geniessen, sich zurücklehnen. Ausgiebig spielte ich mit dem Mund an seinem Schwanz, umkreiste die Eichel, liess ihn tief reingleiten, bis ganz nach hinten, so weit wie ich’s noch aushielt, nahm die Hand dazu, saugte. Sein Schwanz wurde immer härter, ich hatte grosse Lust, ihn zu reiten. Ein Gummi war schnell zur Hand, ich sass auf. Erst sanftes Wiegen, dann etwas heftigere Stösse, ihn überkam die Dominanz und er versuchte, mich am Haarschopf zu packen, meine Nippel waren gequetscht zwischen seinen Fingern. Jetzt nicht, jetzt wollte ich am Ruder sein. Ich probierte, seine Handgelenke zu packen, sie über seinem Kopf zu fixieren – viel stärker, wie er war, machte es ihm Spass, erst noch etwas Widerstand zu leisten, dann liess er mich gewähren. Aus meiner Schublade zog ich die Handfesseln, fixierte seine Hände über dem Kopf gestreckt. Ich ritt ihn erneut, steckte meine Finger tief in seinen Mund und griff nach hinten, vorsichtig sein Arschloch ertastend. Er lachte, meinte, ich könne ihn schon härter anfassen. Zwei Finger führte ich in ihn ein, da sah er schon beeindruckter aus, sein Arschloch leicht penetrierend ritt ich weiter – mir kam ein Geistesblitz. „Ui, was war dieser Blick denn?“ fragte er, ich liess ihn ohne eine Antwort. Ich kramte meinen Analplug hervor und steckte ihn ihm in den Mund, damit er ihn ordentlich befeuchten konnte. Dieser Anblick war schon sehr nett. Ich wanderete also runter zu seinem Arschloch und drang langsam in ihn ein. Den Gummi hatte ich zwischenzeitlich abgezogen, wichste und blies abwechselnd seinen Schwanz. Sein Gesichtsausdruck gefiel mir, die zusammengekniffenen Augen, der angestrengt verkrampfte Mund. Nun sah er schon etwas mehr so aus, wie ich ihn wollte – die Kontrolle abgeben, sollte er. Ich beschloss, das Ganze noch etwas zu steigern, und drehte am Plug, welcher auch eine Vibrationsfunktion hat, was ich ihm bisher verschwiegen hatte. Eine weise Entscheidung, den Überraschungsmoment war es definitiv wert. Ich bliess, während ich den vibrierenden Plug in ihn gedrückt hielt, ich merkte, dass er sich dem Höhepunkt näherte. Er warnte mich, ich wollte nur noch ein kleines Stück weiterblasen, doch seine gefesselten Hände schossen nach vorne und drückten meinen Kopf auf seinen Schwanz. Das Sperma spritze in meinen Rachen, lief durch meinen geöffneten Mund nach unten und ich kann nicht behaupten, dass es mir nicht gefiel.

Wir sassen am Flussufer im Schatten einer Brücke. So weit wie es meine kurzen Hosen zuliessen stand ich im Wasser, beugte mich vornüber, um mich zu benetzten und freute mich über seinen Blick, der in meinen Ausschnitt wanderte. Ich setzte mich neben ihn. Fest packte er meinen Kopf am Haarschopf, drehte mich zu sich, sodass ich keine Sicht mehr auf den Fluss hatte. Er wusste, dass ich mich vor anderen zierte und spielte damit. Jetzt musste ich ganz auf ihn vertrauen, in unserem Spiel inne zu halten, wenn ein Schwimmender vorbeikam. „Mund auf“ sagte er, und schob zwei Finger tief in meinen Rachen. Ich musste würgen, er hatte jedoch noch keine Gnade mit mir. Aus dem Augenwinkel erhaschte ich, wie jemand vorbei trieb, wollte mich abwenden. „Na das macht doch nichts. Der war zu weit weg. Erkennt Dich sowieso nicht.“ sagte er, zog seine Finger aus meinem Mund und drehte meinen Nippel zwischen seinen Fingern. Ich spürte, wie sich die Wärme zwischen meinen Beinen vergrösserte. Wäre unser Platz hier nicht ganz so einsichtig gewesen, hätte ich mich sofort auf seinen Schwanz gestürzt.

Wir hatten zu Mittag gegessen, noch eine halbe Stunde, bis ich auf den Zug müsste. Ich war noch total aufgekratzt von unserem Spiel am Fluss. „Lass uns kurz unter die Dusche springen“, schlug ich vor. Im Bad plauderten wir über Serien, bzw. er erzählte mir von einer, ich muss zugeben, mich gar nicht mehr richtig erinnern zu können, über welche, hatte ich in Gedanken doch schon seinen harten Schwanz in meinem Mund. Als wir uns also ausgezogen hatten sank ich vor ihm auf die Knie, blies tief und ausgiebig. Er packte meine Hände, drückte sie über meinem Kopf fest an die Wand, begann, mich mit tiefen Stössen in den Mund zu ficken. Ich wurde immer erregter, wollte mich anfassen, doch meine Hände waren fest in seinem Griff. Ich sank ganz auf den Boden, sein Schwanz war nachwievor in meinem Rachen. Endlich liess er meine Hände gehen und ich fuhr mit meiner Rechten zwischen meine Beine. Verdammt, tat das gut. Aber mit so viel Zeitdruck würde ein Orgasmus ohnehin ein Ding der Unmöglichkeit sein. Duschen war niemals erlösender als danach. Ich seufzte laut auf, als das prasselnde Wasser meinen Rücken traf, was er mit einem Lachen quittierte.

Erneut standen wir in der Bahnhofsunterführung, erneut stand ein Abschied an. Nur noch drei Minuten, bis sein Zug fuhr. Küsse. Die tollen Küsse. „Ein letztes Mal noch“, sagte er, und kniff in meine Nippel. „Du hast ganz vergessen, meinen aktuellen Slip einzupacken“ sagte ich. „Ist Dir das erst jetzt eingefallen?“ fragte er, sichtlich enttäuscht. Ich nickte. Die Zeit reichte nicht mehr. Letzte Küsse, gute Wünsche und bis bald! Bis bald für neue Stunden der Entspannung, der Vertrautheit, der Lust. Es ist immer schön, Dich zu sehen.

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