Phantasien sind zum Umsetzen da.

Gestern Mittag beschrieb ich dem Prinzipienbrecher in einigen Zeilen eine Phantasie von mir, und gestern Abend waren wir bereits verabredet, um diese in die Tat umzusetzen. Eine wunderbar spontane Aktion, die ich hier gerne schildern möchte.

Um Punkt acht Uhr Abends sollte ich vom Bahnhofsplatz her losgehen. Nach einigen Schritten bog ich in eine überdachte Passage ein. Viele Leute waren nicht unterwegs, doch regelmässig fuhr zu meiner rechten die Tram durch. Ich hörte nur das Klacken meiner Absätze auf dem Boden und musste mir grosse Mühe geben, mich nicht umzuschauen. Dies hatte er mir nämlich verboten. Ich wusste, dass er irgendwo hinter mir war, doch wann genau er mich einholen wollte, wusste ich nicht. Ich ging also weiter, immer nervöser. Band mein Haar hoch. Von hinten schlang sich plötzlich ein Arm um meinen Hals. Ich wollte mich instinktiv umdrehen. „Ich habe Dir doch gesagt, Du sollst Dich nicht umsehen“ raunte er in mein Ohr und zwirbelte als Bestrafung meine Nippel zwischen seinen Fingern. „Geh weiter“, befahl er mir. Er ging stets ein paar Schritte hinter mir, sodass ich ihn nicht sehen konnte. Ab und an kam seine Hand hervor, wanderte unter meinen Rock, spielte in meinem Nacken.

Das Pling des  Fahrstuhls verkündigte unsere Ankunft im 7. Stockwerk. Den ganzen Weg hierher hatte ich ihn nicht einmal angeschaut. Ich ging ins Zimmer, den Rücken zu ihm gedreht. „Knie Dich hin“, befahl er mir – ich kam seinem Wunsch nach. Er streifte mir eine Augenbinde über. „Siehst Du noch was?“, fragte er. Ich sagte, dass die Augenbinde etwas durchsichtig sei, was er mit einigen Ohrfeigen quittierte. „Der Boden ist hart, nicht?“ sagte er, und legte einen Pulli unter meine Knie. Ich bedankte mich, was ihm gefiel. „Wirst Du eine brave Hure sein heute?“ ich musste ob der Formulierung ein Grinsen unterdrücken, ich weiss, dass er mich dafür gemassregelt hätte, und bejahte. „Ja, was?“ – „Ja, ich werde eine brave Hure sein“ sagte ich, und endlich küsste er mich.

„Hände hinter den Rücken“ befahl er mir, und schnürte meine Hände eng ein. Er zog das Seil weiter in meinen Nacken, um meine Brüste, um meinen Hals. Drückte mir kurz die Luft weg. Er zog mich in die Knie, drückte meinen Kopf auf den Boden. Ein harter Schlag auf meinen Hintern folgte, ich schrie, wurde immer rasender dabei. „So will ich Dich haben.“ Schläge, bevor er kurz mit seinen Fingern in mich eindrang.

„Mund auf!“, befahl er mir. Ich öffnete meinen Mund und sein harter Schwanz drang in mich ein. War der schon immer so gross, dass er kaum in meinen Mund gleiten wollte? Bis in den Hals drückte er mir seine Schwanzspitze, ging einen Schritt zurück, damit ich mich vorlehnen konnte, sodass sein Schwanz noch ein klein wenig tiefer in mich reinrutschte. Ich begann zu würgen, die Luft wurde auch langsam knapp – er zog sich raus, Speichelfäden ziehend, ich sog die Luft tief ein. Gefesselt wie ich war konnte ich meinen Mund nicht abwischen, und mich genau kennend verteilte er mir die Pampe im Gesicht, einfach, weil ich wehrlos war. Ich spürte, wie ich nasser und erregter wurde. Er beugte sich herunter für einen Kuss, berührte meine Brüste, kurz nur – jede Berührung fühlte sich wie eine kleine Explosion an.

Ich lag auf dem Rücken, auf meinen gefesselten Händen liegend, die Augenbinde nachwievor auf, mein Mund mit einem Ball geknebelt. Beim Knebeln hatte er noch gemeint, dass ich das gleich brauchen würde. Die Beine waren auf seine Schulten gelegt und mit einem Schub trieb er komplett in mich rein. Eine Schwall Erregung, ein stechender Schmerz, kurzer Atemstillstand. Er hämmerte in mich rein, ich spürte meine Beine nicht mehr. Dieses Gefühl, wenn alle Kraft aus den Gliedern weicht und die Erregung fast schon zur Überforderung wird – verdammt, ist das gut.

Die Erschöpfung unterbrach unser Spiel. Er zog mir die Augenbinde runter, endlich konnte ich ihn anschauen, grinste ihn an. „Danke“ sagte ich erschöpft und küsste ihn, während er meine Fesseln löste und mich danach in seiner warmen Umarmung empfing.

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2 Gedanken zu “Phantasien sind zum Umsetzen da.

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