Ungezügelte Freude

Man hatte schon viel hin- und hergeschrieben, eine gemeinsame Basis schien da zu sein, und deshalb traf ich mich heute mit dem netten Paar aus Hamburg, das in der Schweiz auf der Durchreise ist. Wir waren zum Mittagessen verabredet. Die beiden waren mir auf den ersten Blick sympathisch. Sie war Mitte zwanzig, blond, gleich gross wie ich und hatte eine toll weibliche Figur und braune Rehaugen. Er war mit seinen 45 Jahren mehr als doppelt so alt wie ich – upps, was mach ich da denn wieder für Sachen – und ein totaler Knuffel.

Da sassen wir also gut drei Stunden im Restaurant bei Drinks und Essen und die Gesprächsthemen gingen uns nicht aus. Die beiden waren in heller Euphorie, weil sie am Morgen eine Zusage für ihr Haus bekommen hatten, ich war in heller Euphorie, weil ich mich auf den Abend freute, die Sympathien stimmten, die Stimmung war gut. Eines war klar, wir wollten miteinander noch mehr Spass haben.

Wir gingen zu ihnen ins Hotel, wo wir zuerst in einem längeren Gespräch Grenzen und Erwartungen abgesteckt haben. Ob ich denn wirklich noch nie was mit einer Frau hatte? Nein, nie. Wie viel Schmerz ginge? Ich würde schon ziemlich was abkönnen. Waaas, so wirke ich doch gar nicht, fand sie gespielt entsetzt. Ja, ich weiss auch, dass ich wohl den Eindruck eines Unschuldslamms erwecken muss, dem ist aber definitiv nicht so. Meine besten Freunde sind ja fast vom Stuhl gefallen, als ich ihnen von meinem ersten ONS erzählt habe. Naja, irgendwann wird dieser Ruf noch nützlich sein. Während er sich auf die Toilette verzog, ergriff sie die Initiative und küsste mich. Oh, wie weich die Lippen waren, irgendwie war alles viel sanfter, und sie roch so gut!

Er liess uns zuerst machen und schaute uns Damen zu, wie wir uns vergnügten. Sie warf mich rücklings aufs Bett, fixierte meine Hände, wir knutschten, als sie mich frei liess ging ich auf Erkundungstour. Brüste, zum ersten mal hatte ich andere als die Meinen in den Händen. Die schön geschwungene Linie der Taille runter bis zum Hintern. Ich wollte mehr erkunden, wechselte die Stellung, nun lag ich oben, küsste und streichelte meinen Weg runter und zum ersten Mal leckte ich eine Frau. Und es wird hoffentlich nicht das letzte Mal sein.

Er gesellte sich zu uns, begann, mich zu küssen, fixierte meine Arme währenddem sie sich meiner Spalte widmete. Sie sprang auf, nahm einen Dildo, ein tolles Teil, einen zum Aufpumpen. Mit dem Dildo fickte sie mich, ihn immer weiter aufpumpend, während er meinen Brüsten kurze Schmerzimpulse zufügte. Er übernahm meine Hitze während sie sich auf mein Gesicht setzte. Ich sog ihre Nässe auf während er mich immer heftiger mit dem Dildo penetrierte.

Die beiden sind unglaublich aufgeschlossen und das ohne verkrampft zu sein. Für sie ist es ein Spiel, kein Lebensgefühl, und sie probieren gefühlt alles einmal aus, was es auszuprobieren gibt und lachen viel dabei. Schon nur auf der Reise hatten sie eine grössere Spielzeugsammlung dabei als ich bei mir Zuhause führe. Plugs, Dildos, Vibratoren, Klammern, Saugglocken, Latexlaken, Poppers und Ingwer (ja, auch das kann man für sexuelle Zwecke entfremden) – ich fühlte mich wie ein Kind im Spielzeugladen.

Ich stand an der der Tür, meine Hände gefesselt und gegen oben gezurrt, Augenbinde auf, die Beine gespreizt und durch eine Spreizstange offengehalten. Mit der Peitsche streichelte er mich, während sie mich küsste. Der erste Schlag folgte, wohlige Schauer, die übliche Wärme breitete sich zwischen meinen Beinen aus, was ihr diebische Freude bereitete. Mit drei Fingern drang sie in mich ein, fickte mich, während er mich weiterhin mit Schlägen bearbeitete. Er hielt mir, natürlich nach vorheriger Absprache, Poppers unter die Nase. Wärme stieg in mir hoch, meine Erregung stieg noch mehr an – da hing ich, an die Wand gepinnt, beinahe schon tropfend. Notiz an mich selbst: Fesseln kaufen, die man in den Türrahmen klemmen kann. Dann kam der Ingwer zum Einsatz. Sie sagten, Ingwersaft im Intimbereich soll eine tolle Wirkung haben, Hitze, pochendes Brennen – ich war neugierig und hatte vorher gesagt, dass sie das ruhig zum Einsatz bringen dürfen. Da klatschte er mir also eine Ladung Ingwer auf meine Muschi und ich ging an die Decke. Holy Shit, Schmerz ja, aber das war eindeutig zu viel. „Dusche, Dusche!“ krächzte ich ich und sie band mich schnell los, woraufhin ich ins Badezimmer rannte und eine Weile unter dem kalten Wasserstrahl verschwand.

Ich lag auf dem Bett, meine Hände über meinem Kopf zusammengekettet. Sie bearbeitete meine Vulva mit ihren Händen, erst nur zwei Finger dann immer mehr. Er gesellte sich dazu, steckte mir seinen Schwanz in den Mund, fickte mich, während nun schon vier Finger in mir drin waren. Als er rauszog, verteilte er mir die Spucke schön im Gesicht – das muss wohl ein Männerding sein. 😀 Ob ich den letzten Finger auch noch wolle, fragte sie – und ohja, ich wollte. Eine Hand in meiner Spalte und ein Schwanz in meinem Mund – kann’s noch besser sein?

„Du, beim Schreiben hast Du doch gesagt, dass Du NS mal ausprobieren möchtest. Steht das noch?“ Ich horchte kurz in mich rein. Ich war wirklich neugierig. Ja, ich wollte und wenn ich hier schonmal den Rahmen dazu hatte, musste ich es ausnützen. Sie breitete also ein Laken auf dem Boden aus, ich legte mich mit ihm drauf während er mich weiterküsste, meine Brüste knetete und plötzlich, ohne, dass ich es so recht gemerkt hatte, ergoss sich ein warmer Schwall über mich. Über meine Vulva, meinen Bauch, meine Brüste – schlecht war das nicht, aber total viel gab’s mir jetzt auch nicht. Und den Kopf in der Suppe haben musste ich jetzt eindeutig auch nicht. Nett, dass ich’s mal gesehen habe und meine devote Seite wurde auf jeden Fall angesprochen.

Vom Zimmerservice liessen wir uns Abendessen servieren, nachdem wir das ganze Zimmer etwas in Ordnung gebracht hatten. Man war total auf einer Wellenlänge, sie zeigten mir Fotos von Haus und Shootings und mit ihr konnte ich mich stundenlang über Kuchen unterhalten – eine mindestens genauso passionierte Bäckerin wie ich. So lud sie mich auch schnell ein, die beiden Mitte September an die Kuchenmesse in Wien zu begleiten, mal schauen, vielleicht gehe ich ja tatsächlich mit. Da die beiden oft in der Schweiz sind aufgrund seiner Verwandten (er ist ursprünglich Basler), wird das sicherlich nicht das letzte Treffen gewesen sein. Ein toller Abend mit unglaublich vielen Premieren und keinem Hauch an Überforderung, da die beiden einfach so herzensgute Menschen sind.

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2 Gedanken zu “Ungezügelte Freude

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