Die Zeit, sie rennt so sehr.

Schon länger habe ich meinen Blog etwas liegen lassen was dem Stress mit den Arbeiten und meinem darauffolgenden Urlaub geschuldet ist. Dabei hat sich doch einiges getan seit meinem letzten Post. Ich wage es mal, in Kapitel zu unterteilen.

Mitte August habe ich den Prinzipienbrecher zum letzten Mal auf Schweizer Boden getroffen. Bestimmt werde ich ihn in Berlin besuchen, vielleicht noch mit einem kleinen Schlenker nach Hamburg, wer weiss. Das Treffen war aufregend mit einem eher schwermütigen Abschied, aber es ist wundervoll einen Freund dazugewonnen zu haben, der nun halt bald etwas weiter weg wohnt. Ich wünsche Dir ganz viel Energie für die kommenden Wechsel, Fortunato, und hoffe, dass Du in Berlin ein Zuhause findest.

Kurz bevor ich in den Urlaub geflogen bin habe ich mich mit einem Mitstudenten getroffen; nicht ganz sicher, was er von diesem Treffen erwartete war ich unglaublich gespannt. Beiderseitiges Interesse lag dann jedoch derart greifbar in der Luft dass ich nur darauf wartete, dass er mich zu sich nach Hause einlud, wo wir dann auch übereinander hergefallen sind. Beide temporäre Bindungsphobiker mit Tendenz zum Antimonogamismus dürfte das auch passen für eine längerfristige Sache – ich bin gespannt, wohin sich das entwickelt. Dominante Neigungen hat er auf jeden Fall, da kann man sicherlich noch etwas herauskitzeln und ich schätze ihn sehr als Menschen. Und so eine geheim gehaltene Affaire hat ja durchaus ihren Reiz. Hrrhrr. So soll das Studentenleben sein.

Danach kam der abenteuerliche Urlaub mit Autostopp, 190 km/h auf rumänischen Landstrassen, gestrandet Sein auf 2500 Metern über Meer in den Karpaten – herrlich. Ich fühlte mich so wunderbar lebendig. Doch jetzt gilt es, nach diesem wilden Sommer wieder etwas Ruhe reinzubringen, meinen akademischen Verpflichtungen nachzukommen und mich um einen Nebenjob zu bemühen, habe ich meine alte Stelle doch gekündigt. Morgen steht schon das erste Bewerbungsgespräch an, ich bin zuversichtlich.

Ich habe im Moment einige Baustellen, die ich anpacken möchte und im Moment sogar mal die Energie dazu. Um mich nicht wieder selbst durch irgendwelche psychischen Tiefs auszubremsen, werde ich mich darum bemühen, endlich mal etwas längerfristige therapeutische Hilfe zu suchen und gegen meine depressiven Phasen anzukämpfen. Ich schätze, ich schreibe dies hier, um mir selbst etwas Druck aufzubauen, den Hörer in die Hand zu nehmen und anzurufen.

Achja, und auf Frauenjagd werde ich mich machen. Da gibt es noch so viel zu entdecken und meine bisexuellen Neigungen haben eindeutig viel zu lange unausgelebt geschlummert!

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