Sekt, Möntschis und Kuscheln.

„Endlich haben wir es nun doch geschafft.“ sagte sie, lächelte mich an und prostete mir zu. Gläserklirren auch noch mit ihm, in kleinen Schlucken trank ich – ich trinke sonst doch nie. Ich trank sonst doch nie. Wir unterhielten uns. Über die Uni, über seine Arbeit, über die Internetseite, auf der wir ins Gespräch gekommen sind und über ihre Beziehung. Die beiden führen keine offene Beziehung, nein, sie holen sich nur gerne von Zeit zu Zeit eine Frau dazu oder besuchen Clubs. Auch wenn die beiden jung waren, 22, also gerade mal ein Jahr älter als ich, war mein Interesse geweckt.

„Hättest Du noch Lust mit zu uns nach Hause zu kommen?“, fragte er, als ich von der Toilette zurückkam. Natürlich hatte ich Lust und so spazierten wir also durch die dunkle Stadt. Bei ihnen angekommen plauderten wir auf der Terrasse. Die Spannung war greifbar, ich traute mich jedoch nicht, etwas zu initiieren – dies lag meines Erachtens auf der Seite des Paares. Er schlug vor, ein Spiel zu spielen, bei dem sich jeder der Reihe nach etwas wünschen könne. Das kam mir ein klein wenig albern vor, aber vielleicht war das gar nicht so verkehrt, um das Eis zu brechen.

„Ich würde gerne sehen, wie ihr euch küsst“, sagte er. Nur zu gern erfüllte ich diesen Wunsch. Ich beugte mich zu ihr, küsste sie, ihre Hand glitt in meinen Nacken, sie biss sanft in meine Unterlippe – doch, das war gut. Jetzt war sie an der Reihe. „Ich will, dass Du die Augen schliesst und rätst, wer Dich geküsst hat“ meinte sie zu ihrem Freund, der die Augen schloss. Ein Kichern unterdrückend zeigte sie auf mich, ich näherte mich ihm, küsste ihn, ein kleiner Hauch Zunge, seine Hand wanderte zwischen meine Beine, ich stand zurück. Er öffnete die Augen, überlegte einen kurzen Moment, erriet dann aber ganz richtig, dass ich die Küsserin war. Die Blicke sprachen mal wieder Bände, wir wechselten aufs Bett.

Wir knutschten, er knetete meine Brüste, meine Hand wanderte in seinen Schritt, wo sich schon gut was geregt hatte. Sie zog mir mein Oberteil über den Kopf, küsste Nacken, Schlüsselbein, Brüste… auch ich machte mir nun an ihrem Oberteil zu schaffen, zog sie aus, wunderbar straffe Haut und volle Brüste kamen zum Vorschein, ich saugte daran, während die beiden sich küssten, sie ihn auszog. Sie begann, sich runterzuarbeiten, leckte mich, während ich mich seinem Schwanz widmete – ein prächtiges Exemplar. Schon verschwand er in meinem Mund, während sie mit zwei Fingern in mich eindrang, ihre Zunge auf meinem Kitzler spielen liess.

Sie sass gegen die Wand gelehnt, ich sank runter in ihre Mitte, leckte sie, drang erst mit einem, dann mit zwei Fingern ein, kreisend mit Druck gegen oben – sie schloss die Augen, seufzte, atmete immer schwerer. Er war hinter mir, drang mit zwei Fingern tief in mich ein, fickte mich, immer schneller, ich hatte Mühe, mich auf mein Zungenspiel zu konzentrieren – sie kam, er fickte mich weiter, sie küssten sich während sie an seinem Schwanz rumzuspielen begann.

Wieder war ich zwischen ihren Schenkeln, verwöhnte sie, während er von hinten in mich eindrang, mich mit festem Griff an der Hüfte bestimmt zu sich ziehend, tief hinein – das fühlte sich gut an. Bis zu seinem Orgasmus trieben wir das Spiel, er wollte nachher noch mit der Hand weiterfahren, aber Orgasmus und ich, das ist so ein Ding. Beim ersten Treffen würde das sowieso ganz sicher nichts werden, deshalb hiess ich ihn innehalten.

Es war nun schon zwei Uhr morgens, sein Arbeitstag würde um 06:30 wieder beginnen, die Müdigkeit überkam uns. Ganz froh, um die Stunde Nachhauseweg zu Fuss herumzukommen, nahm ich ihre Einladung dort zu übernachten gerne an, und zu dritt kuschelten wir uns ins Bett. Von hinten umschlang mich ihr warmer Arm, die weichen Brüste an meinem Rücken, sanfte Küsse – so eingelullt dämmerte ich weg. Ich glaube, da hab ich neue Freunde gefunden – für morgen sind wir bereits wieder zum Abendessen verabredet. So völlig ohne Eifersucht und voller Wärme – einfach schön.

Advertisements

Ein Gedanke zu “Sekt, Möntschis und Kuscheln.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s