Schrei es raus!

Ganz zufrieden hab ich mich auf die Couch gefläzt. Ich fühl mich inzwischen sehr wohl bei Prince Charming. Ich bin schon ganz weich ob den tiefen Küssen von vorher, halte mich aber noch zurück, weil er neue Fesselungen ausprobieren wll. Mit einem Seil hantiert er an meinem Knöchel, hält kurz inne. „Probably it’s more fun if I take those off“, meint er und zieht mit einem Ruck Strumpfhose und Slip runter. Er mustert mich von oben bis unten, lächelt, führt sein Werk fort. Er knüpft eine Schlinge um mein Fussgelenk, winkelt mein Bein an und schnürt es in dieser Position an meinem Oberschenkel fest. Ich schaue fasziniert zu, bis er mir eine Augenbinde überstreift, damit ich mich besser entspannen könne.

Er wendet sich nun dem anderen Bein zu. Ich spüre das Seil an meinem Knöchel, ab und an streift seine warme Hand meine nackte Haut, wohlige Schauer durchströmen meinen Körper, ich seufze. Meine Mitte wird wärmer bei dem Gedanken daran, was er mit mir anstellen wird. Als nun auch das rechte Bein fixiert ist, steht er auf, begutachtet sein Werk, brummt zufrieden. Er führt meine Hände an seine Schultern, zieht mich in eine sitzende Position. Ich halte mich an ihm fest während er mich aus meinem Pulli befreit. Bis auf meinen Mini bin ich jetzt komplett nackt. Langsam lässt er mich wieder auf die Couch zurückfallen, fährt über meinen Körper. Er spreizt meine Beine, fährt dazwischen, teilt die Nässe, streicht ganz leicht nur über meinen Kitzler.

Er entfernt sich kurz, kommt mit neuen Seilen zurück. Er nimmt meine Hand, schlingt das Seil ums Handgelenk. Ein paar Knoten, er prüft nach, dass es auch ja nicht zu eng ist und zurrt die linke Hand am linken Knie fest. Danach ist die rechte Seite dran. Sein Werk ist nun vollendet. Langsam nähern sich seine Lippen den meinen, ich spüre die Wärme noch bevor ich ihn ganz spüre, seine Zunge dringt fordernd in meinen Mund, die Barthaare kitzeln. Er geht kurz weg, kommt zurück, streicht mit etwas Kaltem über meine Brüste. Ich zucke zusammen, erwarte jeden Moment den Schmerz. Wusch! Auf die Brüste. Wusch! Schenkelinnenseiten. Meine Beine fahren zusammen. Wusch! Oberschenkel. Ich winde mich, stöhne bei jedem Schlag auf, es quillt aus mir.

Er kramt nach einem neuen Werkzeug. Er lässt etwas durch die Luft zischen, mir stockt der Atem. Der Moment in dem ich nichts spüre, nichts höre, er kommt mir endlos vor, ich erwarte den Schlag, mein ganzer Körper ist angespannt. Wusch! Mein Venushügel brennt. Ich schreie auf. Wusch! Meine Schenkelinnenseiten. Ich presse die Beine fest zusammen. Er setzt sich zu meinen Füssen, spreizt die Beine, hat seinen Arm dazwischen gestämmt sodass ich nicht entkommen kann. Er dingt tief ein, ich stöhne laut auf, kleine Feuerwerke in meiner Mitte. Er quetscht meine Schamlippen zusammen, ich winsle, ein Schlag auf meinen Hintern, er hat wieder das kalte Unding vom Anfang hervorgenommen, rechte Seite, linke Seite, rechte Seite – mit jedem Schlag schreie ich etwas lauter, mit jedem Schlag werde ich etwas nasser. Er streichelt mich, küsst mich, löst die Fesseln. Aus seinem Hosenbund zieht er erneut den Gürtel, schlingt ihn um meinen Hals, zieht mich hoch.

Eine Hand in meinem Haar, schmerzhaftes Ziehen auf meiner Kopfhaut, eine Hand am Gürtel, der eng um meinen Hals gezurrt ist; so dirigiert er mich durch die Wohnung, die Treppe hinauf, Stufe für Stufe. Er wirft mich rücklings aufs Bett, fixiert meine Hände über meinem Kopf. „I’m going to fuck you real hard now, I know that’s what you need“, raunt er in mein Ohr und er hat so verdammt recht damit. Er zieht sich einen Gummi über, dringt tief in mich ein. Tiefe, harte Stösse, ich kralle mich an seinen Schultern fest. Ich bestehe nur noch aus Erschütterung, Ziehen, Nervenbahnen, Atem. Er dreht mich auf den Bauch, zieht mich an der Hüfte zu sich hoch und drückt sich bis zum Ansatz rein, mit der Hand meinen Haarschopf packend. Ich kann es nicht mehr zurückhalten, alle Spannung löst sich, ich schreie, schreie mit jedem Stoss, was ihn noch rasender macht. Geilheit, Tränen, Schmerz, Stösse, mein Kopf denkt nicht mehr – er bricht ab, hält mich ganz fest an sich gedrückt, streichelt mein Haar, bedeckt meinen Nacken mit Küssen. Zitternd erwache ich langsam aus meiner Trance, werde ganz weich, mein Puls kommt runter. Ich kuschle mich noch fester in seinen Arm, seufze. „I didn’t even know that I was able to scream like that“, meine ich zu ihm als ich meine Sprache doch noch wiederfinde. Mich wiederfinde in der warmen Umarmung.

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2 Gedanken zu “Schrei es raus!

    1. Das war es auch!

      In dem Fall hab ich in meinem Blog einige Treffen unterschlagen – wir haben uns dazwischen noch gesehen und auch ausserhalb der Bettkante Zeit zusammen verbracht, gute Gespräche geführt – als unbekannt würde ich ihn also nicht mehr einstufen.

      Aber ja, dass ich mich gleich SO fallen lassen konnte hat mich tatsächlich auch sehr erstaunt. 🙂

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